• Gravur eines Modells

Anspruchsvolle Manufaktur im HighTech-Umfeld

Unser Know-how für exakte Details

Ob große oder kleine Bauteile, für Automobile, die Luftfahrt oder andere Anwendungen: GALVANOFORM hat für jede Methode die passenden Werkzeuge und das Know-how, um gemeinsam mit Ihnen optimale Ergebnisse zu erzielen.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Ideen - wir liefern das exakte Werkzeug.

Endmontage IMG-Werkzeug

Vom CAD-Modell zum Werkzeug
Ausgehend von Bauteildaten unserer Kunden werden die CAD-Konstruktionen für das Schwundmaßmodell und für das Werkzeug mit Hilfe modernster CAD-Software individuell gefertigt. Auch die Daten der optischen Vermessung in der Qualitätssicherung fließen direkt in die CAD-Abteilung zur weiteren Optimierung der Formen.

Informationen zur Datenübertragung

Galvanoformen für unterschiedliche Verfahren:

Präzise Lösungen für jede Anforderung

Werkzeuge für vielfältige Verfahren

Auf mehr als 10.000 m² Produktionsfläche stehen Ihnen über 30 galvanische Badanlagen von 50 - 50.000 Liter Inhalt zur Herstellung von Formeinsätzen und Formschalen aller Größen zur Verfügung. Sie ermöglichen die Formherstellung für unterschiedliche Branchen und Verfahren.

Grundsätzlich stehen drei Werkzeugfertigungsverfahren zur Verfügung:

  • Galvanoformung mit Hartnickel, Sulfamatnickel, Kupfer und Sauerkupfer
  • TPN (Technisch Poröses Nickel)
  • GalNiFe

Alle Verfahren arbeiten nach dem gleichen Grundprinzip: Die Beschichtung findet auf Modellen statt, die in Bezug auf Geometrie, Oberflächenstruktur und Maßhaltigkeit den geforderten Werkzeugen entsprechen. 

Qualität, die Sie fühlen können

Exakte Formen gestalten anspruchsvolle Innenräume

Je nach Verfahren müssen die Werkzeuge verschiedene Anforderungen erfüllen. Nur so sind dauerhaft exakte Ergebnisse möglich. Dementsprechend unterscheiden sich auch die Herstellung und der Aufbau der Galvanoformen.

Diese Werkzeuge können wir für Sie fertigen:

  • Silikonwerkzeuge

    Für schnelle Ergebnisse in kleinen Stückzahlen: Soll es einmal schneller gehen, können im Spray-Verfahren auch sogenannte Silikonwerkzeuge eingesetzt werden. Dazu wird eine beheizte Stützschale gefertigt und Silikon eingegossen. Ein Silikon­werkzeug kann entweder nach einem Belederungsmodell oder nach einem Muttermodell hergestellt werden. Die Anzahl der abgeformten Häute ist allerdings auf 50 - 100 Stück begrenzt.

  • Slush-Werkzeuge

    Slush-Werkzeug

    Für den Slush-Prozess werden die Galvanoschalen mit verschiedenen Temperierverfahren auf Produktionstemperatur erwärmt und nach einem kurzen Zyklus auf Entformungstemperatur abgekühlt. Die Produktionstemperatur bei PVC-Verarbeitung beträgt ca. 250 °C, Entformungstemperatur ca. 40 °C. Die Slush-Werkzeuge haben eine Wanddicke, je nach Fertigungsverfahren, von 2,5-5 mm. Die Nickelwerkzeuge werden aus Sulfamatnickel hergestellt. Die Härte beträgt 20-25 HRc. Aufgrund der sehr hohen Temperaturbeständigkeit ist es schweiß- und lötbar.

  • Spray-Werkzeuge

    Spray-Werkzeug

    Die Nickelwerkzeuge für das Spray-Verfahren sind aus einem galvanisch abgeschiedenen Werkstoffsystem hergestellt. Die erste Schicht ist eine Hartnickelschicht mit einer Härte von 42-50 HRc. Dahinter liegt eine Schicht aus Sulfamatnickel und eine aus Hartkupfer. Die Hartnickelschicht hat den Vorteil, dass durch das elektrolytische Abscheideverfahren eine sehr gute Tiefenstreuung gegeben ist. Somit können auch Geometrien, deren Tiefen-Breiten-Verhältnis ungünstig ist, galvanotechnisch hergestellt werden. Die Hartkupferschicht gewährt durch die sehr gute Wärmeleitfähigkeit des Kupfers eine schnelle und gleichmäßige Erwärmung des Werkzeugs. Bei Spray-Werkzeugen, deren Fertigungstemperatur ca. 65 °C beträgt, wird auf der Rückseite des abgeschiedenen Nickel-Kupfer-Systems eine Temperierleitung aufgelegt. Diese wird mit einem metallisch gefüllten Harzgemisch hinterfüttert. Die Nickelschale ist auf einem Trägergestell montiert. Bei Spray-Werkzeugen, die im Directbackfoaming verfahren (DBF) eingesetzt werden, erfolgt eine Hinterfütterung mit einem Spezialbeton (Densit). Die Werkzeuge sind dabei auf ein mit dem Oberteil abgestimmtes Untergestell montiert.

  • In-Mould-Graining-Werkzeuge (IMG-Werkzeuge)

    IMG-Werkzeug

    Beim normalen Tiefziehen verstrecken sich Narbstrukturen oder Muster. Um das zu vermeiden, bietet das Negativ-Prägetiefziehen unter Verwendung von porösen Nickelwerkzeugen eine ideale Lösung: Hier werden Narbstrukturen und Muster optimal und unverzerrt wiedergegeben. Zum Einsatz kommen IMG-Werkzeuge bei der Verarbeitung von ungenarbten TPO-, PVC- und anderen Folien zum Herstellen von z. B. Türverkleidungen, Handschuhkastendeckeln und Instrumententafeln.

    Hier kommen unterschiedliche Verfahren zur Anwendung:

    • Thermoformen + Kaschieren:
      Tiefziehen einer Folie bei gleichzeitigem kaschieren eines Trägers
    • Thermoformen + Hinterschäumen:
      Tiefziehen einer Folie und separaten hinterschäumen in einem Schäumwerkzeug
    • Thermoformen + Spritzgießen:
      Tiefziehen einer Folie von max. 0,3 mm - 0,6 mm bei gleichzeitigem hinterspritzen

    Unsere IMG Werkzeuge überzeugen durch Nickel mit einer Oberflächenhärte von ca. 45 HRC, wodurch diese Trockeneisgereinigt werden können. Ihre Standzeit liegt bei ca. 500,000. Abformungen. Sie haben ein optimales Vakuumverhalten durch speziell galvanische geformte Poren.

  • RIM/ROM-Werkzeuge

    ROM-Werkzeug

    Bei RIM/ROM-Werkzeugen handelt es sich um ein Werkzeug-System, bestehend aus einem genarbten Nickelwerkzeug und einem Oberwerkzeug aus Stahl oder Aluminium. Die Nickelwerkzeuge werden je nach Kundenwunsch in der Ausführung Hartnickel-Sulfamatnickel oder Hartnickel-Sulfamatnickel-Kupfer gefertigt. Die galvanisch abgeschiedenen Nickelschalen werden je nach Ausführung auf der Rückseite mechanisch bearbeitet und in ein Grundgestell eingepasst. Die Trennebenen werden anschließend mechanisch angefräst. Die Schichtdicke der galvanisch hergestellten Werkzeuge beträgt in diesem Fall ca. 8-15 mm. Als kostengünstigere Lösung besteht die Möglichkeit, eine dünnere Nickelschale mit einer Schichtdicke von 4-6 mm herzustellen. Auf der Rückseite werden Temperiersysteme aufgelegt und die Schale in einen gefrästen Hinterbau eingesetzt. Anschließend erfolgt eine Hinterfütterung mit Spezialbeton (Densit). Bei diesen Werkzeugen wird die Trennfläche direkt galvanisch mit abgeformt.

  • Laminierwerkzeuge

    Laminierwerkzeug

    Die Laminierwerkzeuge werden aus einer Nickelschale und einem Stahlunterbau hergestellt. In diesen Werkzeugen werden bei Temperaturen zwischen 130 und 180 °C und Drücken bis zu 7 bar CFK- oder GFK-Bauteile gefertigt. Die Vorteile liegen in exzellentem Temperaturverhalten im Autoklav, perfekter Dichtigkeit (Vakuumsack) und nicht zuletzt bei der Möglichkeit, die Geometrie einzustellen (Spring-back). Es können kundenspezifisch weitere Funktionalitäten realisiert werden (Bohrschablonen, Druckbeilagen, Losteile, Positionierelemente).

  • Gießwerkzeuge (RIM/ROM)

    Bei Gießwerkzeugen wird ein Lack in ein Negativwerkzeug, das galvanisch hergestellt ist aufgetragen. Anschließend wird das Werkzeug geschlossen und Polyurethan eingespritzt. Es entsteht hierbei eine Haut von 1-1,3 mm. Die Haut wird später hinter spritzt. Galvanisch hergestellte Gießwerkzeuge für die Matrizenseite sind aus reinem Nickel hergestellt (Hartnickel und Sulfamatnickel, ca. 4-5 mm Dicke). Sie werden in ein Stahlgussgestell eingebettet und - damit die Drucke des Fertigungsprozesses aufgenommen werden können - mit einem speziellen Beton hinterfüttert. Die Kernseite wird in der Regel aus Stahl hergestellt, so dass man insgesamt ein Werkzeugsystem mit nahezu identischen Ausdehnungswerten hat.

  • Exterieurwerkzeuge

    Neben Werkzeugen für den Interieur-Bereich werden auch galvanisch hergestellte Nickelschalen für den Exterieur-Bereich eingesetzt. Hierbei gibt es unterschiedliche Einsatzgebiete, z. B. Anfertigung von Karosserieteilen wie Kotflügel, Motorhaube, Kofferraum-Deckel usw. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Galvanoschalen zur Herstellung von Front- und Heckspoilern mit den unterschiedlichsten Herstellungsverfahren.

  • Kupfer-Elektroden für die Funkenerosion

    Ein Sondergebiet der galvanischen Formenfertigung ist das Herstellen von Kupfer-Elektroden für das erodierende Bearbeiten von Werkzeugen. Kupfer-Elektroden kommen vor allem bei Werkzeugen zum Einsatz, die z. B. eine lederähnliche Oberfläche aufweisen sollen. Die Schichtdicke des galvanisch abgeschiedenen Kupfers beträgt max. 3 mm. Anschließend erfolgt eine Stabilisierung der Elektrode mit einem hoch metallisch gefüllten Harz. Bezugsflächen werden auf die Elektrode übertragen, so dass diese in der Erodiermaschine entsprechend positioniert werden kann.

  • Küchenspüle

    Küchenspüle

    Die Galvano-Schalen für Sicht- und Rückseite werden bei den Kunden in Grundrahmen eingebaut und mit einer Temperierung ausgestattet. Sie dienen der Herstellung von Komposite-Spülen.

Werkzeugfertigung